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Strander Katamaran Segler

Zu Gast beim SKS e.V.

Gastbeitrag von Birgit Wolter und Frank Schoenfeld

Corona stellt dieses Jahr vieles auf den Kopf, unter anderem unsere Urlaubspläne. Anstatt in den Süden zu fahren beschließen wir daher, zwei Wochen in der alten Heimat Kiel zu verbringen. Damit der Urlaub trotzdem aufregend wird, beschließen wir unseren Hobie 16 mitzunehmen und ihn erstmals mit Ostseewasser in Berührung zu bringen. Normalerweise liegt er am Müggelsee, ein kleines, feines Segelrevier in Ostberlin, und ist Böen und Winddreher gewohnt – kann aber immer das Ufer sehen …

unser Hobie 16 am Falkensteiner Strand
unser Hobie 16 am Falkensteiner Strand

Die Strander Katamaran Segler stimmen sofort zu, als wir nach einem Gastliegeplatz im Juli fragen. Also packen wir das Boot auf den Trailer und starten voller Vorfreude in den Urlaub in heimischen Gefilden. Allerdings zeigt sich Kiel in den ersten Tagen mit 7 bis 9 Windstärken, Regen und 14 Grad nicht gerade von einer sommerlichen Seite und wir beginnen bereits, das gesamte Unternehmen für eine Schnapsidee zu halten. Täglich spazieren wir von unserer Ferienwohnung zum Katamaran und sprechen ihm Mut zu.

Am fünften Tag gibt es endlich Segelwetter. Bei 4 bis 5 Windstärken und etwas Sonne lernen wir das Revier kennen. Zunächst immer vorsichtig am Schilkseer Ufer entlang Richtung Falckenstein, bis wir verstanden haben, dass hier die Böen besonders unerwartet kommen können. In den nächsten Tagen erkunden wir in dann doch zahlreichen, sonnigen (oder wenigstens nicht regnerischen) Stunden die gesamte Kieler Förde und sind zunehmend begeistert von diesem tollen Revier. Insbesondere mit Wind aus Ost zum Kieler Leuchtturm oder quer über die Förde ans Ostufer zu segeln, ist wirklich ein Genuss.

Wir nehmen alles zwischen 2 und 6 Windstärken mit: hohe Wellen, spiegelglatte See, Wind aus allen Richtungen, und es ist immer spannend. Auf dem Wasser gibt es jede Menge Unterhaltung: Windjammern, 49er-Training, Bundesliga, A-Kat-Foiler, Kreuzfahrer, U-Boote und Containerschiffe. Zurück an Land gefällt uns gut, dass die Atmosphäre in Schilksee vom Segelsport bestimmt ist und es keinen Platz für „chichi“ gibt.

Es waren zwei großartige Wochen für uns. Die Stimmung am Strand war toll, wir haben jede Unterstützung bekommen, die wir brauchten, und es gab immer Zeit für einen kurzen Schnack. Wir werden sicherlich wiederkommen, mit oder ohne Corona.

Wir laden auch alle Kieler Katamaran Segler ein unser Heimatrevier zu erkunden. Wir segeln beim https://www.cscm.de/ . Man kann bei einem Berlin Besuch seiner Leidenschaft nachgehen und die eine oder andere Runde mit dem eigenen oder einem gemieteten Boot auf dem Müggelsee drehen.

Berlin 23.7.2020, Birgit Wolter, Frank Schoenfeld,

von Uwe Höhe
erstellt am 23.07.2020

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